Montageversicherung kann sinnvoll sein
Auch bereits bei der Montage der Solarstromanlage können unvorhergesehen Schäden durch z.B. Blitz, Feuer, Diebstahl oder höhere Gewalt eintreten, wogegen man sich mit einer Montageversicherung schützen kann. Ist eine Montagefirma mit der Installation der Photovoltaikanlage betraut, so trägt diese normalerweise die Gefahr vom Errichten der Baustelle bis zur Fertigstellung, so dass die Risikoverhältnisse bis zur Übernahme der Solarstromanlage durch den Auftraggeber unbedingt mit der Montagefirma abzuklären sind.
Allgefahrendeckung als Absicherung
Im Gegensatz zu Privatversicherungen wie eine Hausratversicherung handelt es sich bei der
Elektronikversicherung und Ertragsausfallversicherung für eine Photovoltaikanlage um eine Allgefahrendeckung. Bei einer Allgefahrendeckung besteht Versicherungsschutz gegen sämtliche Schäden, sofern sie im Vertrag nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Eine Auflistung sämtlicher Gefahren, gegen die man versichert ist, erfolgt bei jener Versicherung für die Solarstromanlage also nicht, lediglich, gegen was man nicht versichert ist.
Leistung einer Solarstromanlage
Die Angabe der Leistung einer PV Anlage wird in kWp angegeben.
Hierunter versteht man die Modulleistung unter genormten Testbedingungen. Eine 1kWp Solarstromanlage erzeugt pro Jahr in Deutschland zwischen 600 und 1000 kWh Strom.
Optimal eingerichtete Solaranlagen
Optimal eingerichtete Solarstromanlagen liegen in Norddeutschland bzw. Niedersachsen bei Werten um 850 kWh pro kWp und im Süden Deutschlands bzw. in Südbayern bei bis zu 1000 kWh pro
kWp.
Dünnschicht - Solarzellen
Amorphe Solarzellen oder Dünnschichtzellen aus Silizium ( a-Si ) sind die kostengünstigsten in der Herstellung, jedoch ist deren Wirkungsgrad mit bis zu 7% vergleichsweise gering. Der Flächenbedarf ist daher entsprechend hoch, allerdings sind Dünnschicht-Solarzellen aufgrund ihrer extrem geringen Schichtdicke von nur 0,5 µm hervorragend als Rollenware zur Anwendung auf Blechdächern geeignet.
Dünnschichtsolarzellen mit Verbindungshalbleitern
Etwas höhere Wirkungsgrade mit mittlerweile bis zu 14% erreichen Dünnschichtzellen mit Verbindungshalbleitern wie Kupfer-Indium Diselenid ( CIS ), Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid ( CIGS ), Cadmium-Tellurid ( CdTe ) oder Gallium Arsenid ( Ga As ).
Optimale Auslegung der Solarstromanlage
Eine optimal ausgelegte 1 kWp Photovoltaikanlage produziert im Jahr zwischen 800 und 1000 kWh Strom. Da ein Vier-Personen-Haushalt etwa 4000 kWh Strom im Jahr verbraucht, ist für Privathaushalte dieser Größe eine 5 kWp Solarstromanlage ausreichend.
Senkrechte Ausrichtung der Solaranlage
Ein weiteres Detail ist bei der Montage einer Solaranlage zu beachten. Bei senkrechter Ausrichtung der Solarmodule an einer Häuserfassade reduziert sich der Energieertrag um ca. 25-30%.
Bedeutung der Globalstrahlung für die Leistung einer Photovoltaikanlage
Die Wirtschaftlichkeit einer Solarstromanlage wird maßgeblich von der lokalen Globalstrahlung beeinflusst. Abhängig von der Globalstrahlung kann an einem bestimmten Ort pro Zeiteinheit eine bestimmte Menge Strom erzeugt werden.
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Photovoltaik Versicherung
Photovoltaikanlagen arbeiten in der Regel zuverlässig und insbesondere bei fachgerechter Installation besteht ein geringes Risiko für Schäden - ausgeschlossen werden können Betriebsschäden allerdings nicht.
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