Polykristalline Solarzellen
Den größten Weltmarktanteil haben Polykristalline oder Multikristalline Solarzellen aus Silizium ( Poly-Si ) mit Wirkungsgraden zwischen 12-15%.
Dünnschicht - Solarzellen
Amorphe Solarzellen oder Dünnschichtzellen aus Silizium ( a-Si ) sind die kostengünstigsten in der Herstellung, jedoch ist deren Wirkungsgrad mit bis zu 7% vergleichsweise gering. Der Flächenbedarf ist daher entsprechend hoch, allerdings sind Dünnschicht-Solarzellen aufgrund ihrer extrem geringen Schichtdicke von nur 0,5 µm hervorragend als Rollenware zur Anwendung auf Blechdächern geeignet.
Dünnschichtsolarzellen mit Verbindungshalbleitern
Etwas höhere Wirkungsgrade mit mittlerweile bis zu 14% erreichen Dünnschichtzellen mit Verbindungshalbleitern wie Kupfer-Indium Diselenid ( CIS ), Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid ( CIGS ), Cadmium-Tellurid ( CdTe ) oder Gallium Arsenid ( Ga As ).
Optimale Auslegung der Solarstromanlage
Eine optimal ausgelegte 1 kWp Photovoltaikanlage produziert im Jahr zwischen 800 und 1000 kWh Strom. Da ein Vier-Personen-Haushalt etwa 4000 kWh Strom im Jahr verbraucht, ist für Privathaushalte dieser Größe eine 5 kWp Solarstromanlage ausreichend.
Senkrechte Ausrichtung der Solaranlage
Ein weiteres Detail ist bei der Montage einer Solaranlage zu beachten. Bei senkrechter Ausrichtung der Solarmodule an einer Häuserfassade reduziert sich der Energieertrag um ca. 25-30%.
Bedeutung der Globalstrahlung für die Leistung einer Photovoltaikanlage
Die Wirtschaftlichkeit einer Solarstromanlage wird maßgeblich von der lokalen Globalstrahlung beeinflusst. Abhängig von der Globalstrahlung kann an einem bestimmten Ort pro Zeiteinheit eine bestimmte Menge Strom erzeugt werden.
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Photovoltaik Versicherung
Photovoltaikanlagen arbeiten in der Regel zuverlässig und insbesondere bei fachgerechter Installation besteht ein geringes Risiko für Schäden - ausgeschlossen werden können Betriebsschäden allerdings nicht.
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